LOHC-Energiespeicher-Technologie

Energiespeicher im Vergleich

LOHC-Wertschöpfungskette

LOHC-Speicherung

Die Energiespeicherlösungen von H2-Industries basieren auf dem Beladen (Hydrierung) und Entladen (Dehydrierung) eines flüssigen Energieträgers. Das Be- und Entladen des Energieträgers sind zwei unabhängige Prozesse. Der verwendete Energieträger ist ein Liquid Organic Hydrogen Carrier (LOHC), ein organisches Molekül, das in seinen physikalisch-chemischen Eigenschaften Diesel sehr ähnlich ist. Durch die chemische Speicherung des Wasserstoffs am Trägerstoff ist eine Lagerung unter Umgebungsbedingungen (p = 1 bar, Normaltemperatur) möglich. Ein zusätzlicher Vorteil dieser Art der Energiespeicherung ist, dass der Wasserstoff nicht flüchtig ist und auch keine Selbstentladung stattfinden kann. Ein Liter dieses Energieträgers speichert zwei Kilowattstunden Energie in Form von Wasserstoff, was bei der Rückverstromung durch eine Brennstoffzelle einer Kilowattstunde elektrischer Energie entspricht.

LOHC-Freisetzung

Der Prozess der Speicherung ist eine chemische Reaktion, die unter erhöhter Temperatur (T=150 – 180°C) und erhöhtem Druck (p=30 bar) durchgeführt wird. In der Speicher-eUNIT selbst ist ein Elektrolyseur verbaut, der den Wasserstoff auf diesem Druckniveau direkt liefert, somit ist keine zusätzliche energieintensive Kompression nötig. Der Wasserstoff wird in die Hydriereinheit geleitet, die mit einer Schüttung aus porösen Edelmetallkatalysatoren gefüllt ist. An den aktiven Zentren des Edelmetallkatalysators findet mit dem zudosierten Energieträger die chemische Bindung des Wasserstoffs am LOHC statt. Diese Reaktion ist exotherm, d.h. es wird Wärme frei. Diese Wärme kann in nachgeschalteten Prozessen weiter verwertet werden. Der beladene Energieträger (LOHC+) wird schließlich in den Lagertank gepumpt