Waste to Energy - Aus Plastikmüll und organischen Reststoffen wird Wasserstoff

Müllrecycling ohne sonstige Emissionen in die Atmosphäre.

Der Großteil, 95 % des Kunststoff-Verpackungsmaterials im Wert von $80-120 Milliarden US-Dollar pro Jahr gehen der Wirtschaft nach einmaligem Gebrauch verloren. Jede Minute wird Plastik in der Größenordnung eines Müllwagens ins Meer gekippt. Im Falle des Fortschreitens in dieser Geschwindigkeit wird es bis zum Jahr 2050 mehr Plastikmüll im Meer geben als Fische.

 

Das müssen wir ändern!

 

Die Menge der Produktion an Plastik in einem Jahr entspricht ungefähr dem gesamten Gewicht der Menschheit. Die Nachfrage von Plastik ist sehr hoch. Jede Minute werden weltweit eine Million Plastikflaschen gekauft.

 

Müll zu Wasserstoff

H2-Industries Technologie wandelt nicht recycelbare Reststoffe in CO2-freien, günstigen, sicheren und einfach speicherbaren Wasserstoff für vielfältige Anwendungen und Branchen um. Wir gehen die globalen Probleme des Plastikmülls und der Wasserknappheit an.

 

So sind die innovativen Lösungen von H2-Industries in der Lage bis 2030, mit angemessenen Investitionen und zu wettbewerbsfähigen Kosten, mit Wasserstoff einen grünen Planeten zu bekommen.

 

Das kann man ganz einfach mit dem Prozess von Laub vergleichen. Wenn im Herbst Laub fällt, verrottet das Laub und gibt dabei CO₂ an die Atmosphäre ab. Unsere Innovation ist, das CO₂ aufzufangen und aus den Restlaub Wasserstoff zu produzieren. Und das können wir genauso mit nicht recycelbaren Plastik und sonstigen organischen Reststoffen machen.

Müll zu Wasserstoff (H2) und LOHC

Der Plastik- und Biomüll wird weltweit gesammelt.

 

In diesen Sammelstationen werden die organischen Reststoffe erst getrennt und dann für den Transport zum „Waste to Hydrogen„ Kraftwerk gepresst. Der Transport wird mit Wasserstoff LKWs abgewickelt. Dadurch können weltweit Millionen neue Arbeitsplätze über die Jahre geschaffen werden. Das gesamte Müllmanagement wird mit neuester Technik durchgeführt, die überwiegend aus Deutschland kommen wird.

Die Lösung von H2-Industries

Für diese weltweiten Probleme bieten wir folgende zwei Lösungen an:

 

Wir produzieren grünen Wasserstoff, den wir zum Transport, Verkauf oder zur Weiterverarbeitung in LOHC speichern.

Aus dem grünen Wasserstoff und dem gespeicherten CO₂ können wir synthetische Kraftstoffe (eDiesel und SAF (Sustainable Aviation Fuel)) produzieren.

Die organischen Reststoffe eröffnen einen Wettbewerb für die Wasserstoff-Lieferkette bis zum Gigawatt-Maßstab. Der Transport wird mit bestehender Infrastruktur von und zu allen Standorten weltweit möglich sein.

 

Dies sind einige der Vorteile der H2-Industries Technologie:

  • Umwandlung von organischen Reststoffen zu Wasserstoff und Speicherung in LOHC.
  • Umwandlung von Restwärme des Prozesses in Strom und Einspeisung ins Stromnetz
  • Sichere Verteilung von Wasserstoff in LOHC bei Umgebungsbedingungen unter Verwendung der vorhandenen Infrastruktur
  • Freisetzung von Wasserstoff und weltweite Lieferung auf Kundenwunsch
  • Erzeugung von synthetischen Kraftstoffen (eDiesel und SAF)
  • Umbau von Kohlekraftwerken in Wasserstoffkraftwerke

H2-Industries ersetzt fossile Brennstoffe durch Wasserstoff. Wir rüsten Kohlekraftwerke auf Wasserstoff um und liefern der Stahl-, Zement und Glasindustrie die benötigten Mengen an grünem Wasserstoff.

Press picture H2 INDUSTRIES 20 1

Nicht recycelbares Plastik und organische Reststoffe werden durch Zugabe von Dampf bei hoher Temperatur in Wasserstoff umgewandelt:

Waste to Hydrogen
  1. Dampf Reformierung bei ~850 – 910°C:          CxHy + x H2O → x CO + (x + y/2) H2
  2. Wassergas Shift Reaktion bei ~260°C:             x CO + x H2O → x CO2 + x H2

Das Gas aus der Reformierungsreaktion muss von Staub, Kohlenstoff und Kondensat gereinigt werden. Die entstehende Asche enthält Edelmetalle und Seltenerd-Elemente, die sich für eine wirtschaftliche Aufbereitung und Wiederverwendung in einer Kreislaufwirtschaft eignen. Das Reaktionsgas wird im nächsten Schritt durch eine Wassergas-Shift-Stufe geführt, die Shift-Katalysatoren enthält, welche Kohlenmonoxid (CO) und Wasser (H2O) in zusätzlichen Wasserstoff (H2) und Kohlendioxid (CO2) umwandeln.

Das Wasserstoff/Kohlenmonoxid -Verhältnis muss erhöht/angepasst werden, um die Reinheitsanforderungen der nachgeschalteten Prozess-Schritte und der Produkte zu erfüllen, und z.b. sicherzustellen, dass Restgas-Konzentrationen die Anforderungen an die Wasserstoffnutzung in Brennstoffzellen erfüllen. Das Zielprodukt Wasserstoff wird mittels Membran-Technologie von CO2 getrennt und anschließend beide Produktströme kundenspezifisch gereinigt.

Ein wesentlicher Teil des Wasserstoffs aus diesem Plastik/Biomasse-Umwandlungsprozess stammt aus der Spaltung von Wasser in der Dampfreformierungsreaktion. Die Wasserstoffausbeute ist eine Funktion des Sauerstoffgehalts des Ausgangsmaterials. Kohlenwasserstoffe ohne Sauerstoffgehalt erreichen die höchsten Ausbeuten von bis zu ~40 Gew.-% Wasserstoff [Quelle: „Hydrogen from Biomass“, Thomas A. Milne et.al., National Renewable Energy Laboratory Golden, CO USA, Bericht IEA/H2/ TR-02/001, https://www.osti.gov/servlets/purl/792221

Waste to Hydrogen

Unser Prozess verwandelt nicht recyclebares Plastik und organische Reststoffe in Wert. Wasserstoff kann flexibel als Energieträger für Strom, Wärme oder zur Herstellung von SynFuel genutzt werden und ersetzt damit aktuelle fossile Kraftstoffe, die zusätzliches CO2 in die Atmosphäre abgeben.

Waste to Hydrogen

Die integrierte Nutzung von Wasserstoff in Kombination mit flüssigem organischem Wasserstoffträger (LOHC) schafft sichere, stabile und kosteneffiziente Speicher- und Transportmöglichkeiten für eine Vielzahl von Kunden.

Energiekostensenkung aufgrund eines sehr wettbewerbsfähigen Verfahrens zur Wasserstoffproduktion durch Thermolyse von nicht recyclebarem Plastik und organischen Reststoffen, die ab 2026 auf 1,8 bis 2,1 USD/kg geschätzt wird und ab 2030 auf 1 USD/kg H2 und darunter sinken wird.

Die Thermolyse von nicht recycelbarem Plastik und organischen Reststoffen ist eine Kernkompetenz von H2-Industries Inc.